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Der Sprung: Level 2 auf Level 4

Du selbst zu sein und auch noch dafür bezahlt zu werden. Klingt zu schön um wahr zu sein? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch im Rahmen des Möglichen... und das ist deine Anleitung.

Authentizität

Der Sprung: Level 2 auf Level 4

Hier das Video zum Artikel:

“The goal is to get paid for being who you are.”

Heute starten wir mit den weisen Worten von Naval (einem der wohl größeren Denker unserer Zeit) beginnen.

Für mich ist es das absolute Endziel unternehmerischer Entwicklung. Nicht nur, weil ich selbst in den letzten Monaten und Jahren mich genau in diese Richtung entwickelt habe. Ich stelle meinen Klienten am Anfang unserer Zusammenarbeit immer folgende Frage:

“Was würdest du tun, wenn Geld und Anerkennung für immer geklärt wären?”

Die Tatsache, dass ich in 99% der Fälle eine Antwort bekomme, die nicht mit der aktuellen Lebensrealität übereinstimmt stimmt mich aber nicht traurig - vielmehr motiviert mich das.

Der Grund warum bei sehr vielen die Antwort auf diese Frage und der aktuelle Alltag nicht übereinstimmen ist meist Geld. Oder besser gesagt, die Sorge nicht genügend Geld verdienen zu können, wenn man das tut wofür man gemacht zu sein scheint.

Da heißt es dann oft: “Schuster, bleib bei deinen Leisten.” JA! Genau das ist es. Blöd nur, dass viele sich dagegen wehren diese “Leisten” für sich zu erkennen.

Und genau dafür schreibe ich diese Zeilen hier. Vielleicht ist dies ja ein Startschuss für den einen oder die andere…

Die 4 Level der Entwicklung

Die nachstehenden 4 Levels sollen bei der Reise helfen, diese “Leisten” zu erkennen und die unternehmerische Existenz darauf aufzubauen.

Damit wirst du 3-fach bezahlt:

  1. Du machst, was du ohnehin tun würdest.
  2. Du bekommst Geld dafür.
  3. Du hast Freude daran.

Kleiner Disclaimer vorab: Die nachstehenden 4 Levels sind nicht wertend gemeint. Es gibt Menschen, die auf Level 1 unfassbare Erfüllung finden. Für all jene, die ihre Einzigartigkeit aber vollends verkörpern möchten, geben die weiteren Level vermutlich eine Antwort.

Level 1 - Angestellten Dasein

“Arbeit” und “Leben” unterliegen hier einer ganz klaren Trennung. Als Zahnrad in einem größeren Ganzen erledigt man einen entsprechenden Dienst. Dieser stimmt mit den eigenen Talenten und Fähigkeiten zu größeren oder (meist) kleineren Teilen überein.

Viele merken jedoch: Irgendetwas bringt immer wieder Sand in dieses Getriebe. Meist liegt es einfach daran, dass das große Ganze (das Unternehmen) sich in eine andere Richtung weiterentwickelt, als das Individuum es sich vorstellt.

Daraus entsteht dann meist Level 2.

Level 2 - Leben als Selbstständiger

“Ich mach mir die Welt wide wide wie sie mir gefällt.” Oder so…

Oftmals ist das Selbstständigen Dasein zwar selbstbestimmter als im Angestelltenverhältnis. Aber alles hat seinen Preis. Für die neu gewonnene Freiheit bezahlt man meist mit mehr Arbeit. Und dadurch, dass die angebotene Leistung oft sehr austauschbar erscheint (Webdesign, Fotografie, UX, Fitnesstrainer usw. usf.), befindet man sich in der Regel in einem ständigen Kampf aus viel Arbeit und mal weniger oder mehr Geld.

Der Käfig scheint zwar schöner. Aber eigentlich ist das immer noch ein Käfig. Und “Freiheit” ist auch zweischneid. Schließlich kannst du dir lediglich aussuchen wann du mehr arbeitest als davor.

Der Ausweg ist dann meist Differenzierung. “Denn dann kann ich höhere Preise verlangen.” Was uns zu Level 3 bringt…

Level 3 - Die Personal Brand

Das Business selbst bleibt im Kern gleich. Lediglich die Vermarktung ändert sich und stellt die Personal Brand ins Zentrum. Um die eigene Einzigartigkeit und damit eine Differenzierung zu präsentieren.

Und das funktioniert. Ich habe selbst lange Zeit dieses Modell verfolgt. Die Formel dazu lautet ungefähr so: “Business Modell, das Geld verdient + Personal Branding = Erfolg”.

Doch auch hier: Alles hat seinen Preis.

Der ständige Hustle, dem Algorithmus gefallen zu wollen und unter all den anderen Personal Brands nicht unterzugehen. Und dann auch noch das Daily Business erledigen, welches immer mehr Pain ist, weil es langweilig zu drohen wird. Schließlich entwickelst du dich auch weiter - dein Business soll aber starr bleiben. Schließlich hast du ja diese Nische für dich gefunden.

Mehr zu diesem Level ein anderes Mal - hier gäbe es noch viel zu sagen. Spulen wir kurz nach vorne. Zum Ausweg.

Level 4 - Das Personal Business (der Leanpreneur Weg)

Wie Personal Branding auf Stereoiden. Du nutzt deine Einzigartigkeit nicht mehr nur in der Vermarktung - sondern im gesamten Tun. In der gesamten Wertschöpfung.

Naval, was meinst du? Ist das eine gute Idee?

„Escape competition through authenticity. Basically, when you’re competing with people, it’s because you’re copying them. It’s because you’re trying to do the same thing. But every human is different. Don’t copy.“

Ich werte das als klares Ja…

Das ist der Kern vom Leanpreneur-Dasein. Das ist die höchste Form unternehmerischer Freiheit.

Wie sieht dieses Level 4 aus? Wie kommen wir dorthin?

Monetarisierung deiner Selbst

Das Stichwort hier ist “Self Monetization”. Du bist du. Mit all deinen Talenten (was dir angeboren ist), deinen Fähigkeiten (was du gelernt hast), deiner Weltanschauung (wie du all das hier erklärst), deinen Zielen (wohin du all das bringen möchtest).

Diese Erkenntnis zu machen ist wohl eine der größten Errungenschaften menschlicher Entwicklung.

Dies zu monetarisieren erfordert unternehmerische Fähigkeiten - und die kann man lernen. An dieser Stelle ist dein Unternehmen kein externes Konstrukt mehr, das du „bedienst“. Es ist ein Spiegel deines Charakters. Wenn du dich veränderst, verändert sich das Produkt. Du bist nicht mehr der Verkäufer, du bist das Exponat.

Bevor wir uns nun einen Leitfaden ansehen noch eine Sache vorweg: Wenn du vorhast der finanziell erfolgreichste Mensch dieser Welt zu werden, lies nicht weiter (dazu findest du hier aber ohnehin keine Inhalte).

Lifestyle Business vs. Performance Business

Ich habe bewusst nicht “reichster Mensch” geschrieben. Reichtum ist in meinen Augen nämlich anders definiert, als dir das viele Social Media Accounts einreden wollen.

Sehen wir uns dafür 2 verschiedene Ausprägungen von “Business” an.

Ich nutze an dieser Stelle gerne die Metapher zum Aktienmarkt. Hier gibt es Growth Aktien und Value Aktien.

  • Growth Aktien - in unserem Fall ein Performance Business: Haben das Ziel der Skalierung. Wollen schneller, höher und weiter kommen. Es geht um Wachstum, um irgendwann den “Tag X” zu erreichen. Den Exit. Die Million. Whatever. Es ist immer ein externes Ziel.
  • Value Aktien - Lifestyle Business: Hier liegt der Fokus auf Qualität, Erfüllung und stabile Renditen (also Gewinne). Hier geht es nicht um den Tag X sondern um die 3-fache Bezahlung (wie eingangs erwähnt) im Hier und Heute.

Was hier oft übersehen wird: Ja, ein Lifestyle Business (nicht zu verwechseln mit einem kleinen Hobby Business) spielt monetär nicht auf dem gleichen Level. Absolutes Wachstum ist hier auch nicht das Ziel.

Aber sieh dir stattdessen die Lebens-Rendite an: Setze den Profit mal in Relation zu Stress und Zeit. Schon sieht die Rechnung ganz anders aus und dein 300k / Jahr Business schlägt ein 2 Mio / Jahr Business um Längen.

Der Weg zum Leanpreneur Business

In meiner Welt gibt es 3 Phasen, die man (immer wieder) durchschreiten muss, um in einem Leanpreneur Business unterwegs zu sein.

I - Be You

Das hier ist der wichtigste - aber auch schwierigste Part. Wer bist du wirklich? Was macht dich aus? Vermutlich gibt es kein Patentrezept dafür. Für mich sind das Dinge wie Komplexes einfach machen, Projekte und Menschen initiieren und anzustoßen, Potenziale entfalten, schreiben, philosophieren, diskutieren, Fitness, lesen … all diese Dinge machen mich aus.

Und wichtig: Diese sind “Spielfeld unabhängig”. Ich kann das als Fitnesstrainer machen. Als Lehrer. Als - was auch immer.

Ich habe lediglich das Spielfeld des Unternehmertums gewählt, weil mein Hebel auf das Tun hier am größten erscheint und mein Impact dementsprechend größer ist.

II - Build Lean

Im zweiten Schritt gilt es diese Eigenschaften zu monetarisieren. Auf ein Spielfeld zu bringen, wo du wirken möchtest. Und mit smarten Systemen dafür zu sorgen, dass du nicht-linear Geld verdienst.

Durch Business Systeme, Produktisierung & Co. wird mit dem selben Input ein überproportionaler Output erzeugt. So, dass du keine großen Teams benötigst und “schlank wachsen” kannst - kein Widerspruch, sondern unser Ziel.

III - Balance Life

Unternehmerischer Erfolg ist nutzlos wenn du in den anderen Lebensbereichen ein Loser bist. Ja, das meine ich genau so, wie ich es schreibe. Deine Aufgabe ist es unangreifbar zu werden. Körperlich, mental, in all deinen Beziehungen zu Mitmenschen - du möchtest ein stabiles Leben führen.

Es geht nicht um Erfolg im Business OBWOHL du dich um die anderen Säulen kümmerst. Du wirst mehr Erfolg im Business haben WEIL du dich um alles andere kümmerst.

Wichtig: Du wirst all das nicht von einem Tag auf den anderen umsetzen können. Aber zieh unbedingt in Erwägung, ein derartiges Modell “on the side” zu entwickeln. Einfach so. For fun. Und du wirst sehen, was daraus alles entstehen kann…

(Bei mir und vielen anderen ist es ein mehr als tragfähiges Unternehmen geworden.)

Das war es für diese Woche.

Bis bald!

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