Category of One Positionierung
Vielleicht hast du es schon vermisst, Firstname. Die letzten Wochen habe ich zugegebenermaßen weniger reinen “Business-Content” geteilt. Den Grund dafür möchte ich dir heute zeigen.
Es geht um Positionierung.
Aber vermutlich nicht so, wie du Positionierung bisher betrachtet hast.
Sondern tiefgründiger. Umfassender. Und Weitreichender.
Was ist das Problem mit Positionierung im klassischen Sinne?
“Wähle eine Branche. Such dir eine Zielgruppe. Möglichst eng. Möglichst spitz.”
Ich kenne solche Sätze. Du kennst solche Sätze. Ich habe solche Ratschläge verteilt - und mache es manchmal immer noch.
So schnell dich dieser Rat starten lässt, so sehr ist er der ANFANG deiner Positionierungsreise - nicht das ENDE.
Denn was passiert hier? Wenn eine Nische offensichtlich ist, ist sie bereits überlaufen. Du kämpfst um einen Stück des Kuchens der auf immer mehr hungrige Player aufgeteilt wird.
Die Positionierungsfrage führt uns jedoch noch zu einem ganz anderen - wesentlich größeren Problem: Du bist ständig reaktiv. In einer Art Schattenlauf gefangen.
Wer sich 2024 auf Google Ads oder KI Prompts positioniert hat, ist 2026 vielleicht schon bald irrelevant (überspitzt formuliert).
Anders gesagt:
Wer sich über ein Werkzeug definiert, stirbt mit dem Werkzeug.
Doch warum sollte dies jetzt plötzlich anders sein? Hat doch immer funktioniert.
Vom Grundsatz her ist diese Entwicklung nicht neu. Es war immer so, das Märkte, Technologien, usw. gekommen sind und wieder gingen - jedoch ändert sich das Tempo in dem das geschieht.
Treiben wir diese Weiterentwicklungsgeschwindigkeit von “Werkzeugen” auf die Spitze:
Angenommen es kommt in deinem Bereich jedes Jahr zu einer grundlegenden Änderung oder Neuerung. In dem Fall ist dein “Außen” gänzlich ins Wanken geraten. Du hast nichts mehr, woran du dich halten kannst.
Hinzu kommt, dass diese “Werkzeuge” nach und nach von einer immer breiteren Menge an Menschen verwendbar sind.
Was sollen wir jetzt machen? Positionierung vollkommen links liegen lassen?
Nein.
Im Gegenteil. Mehr denn je ist Positionierung gefragt.
Doch anders.
Different is better than better.
Versuche nicht in irgendeinem bestimmten Markt eine bessere, spitzere oder klarere Positionierung zu finden als die anderen Player. Das entzieht dich nicht der Vergleichbarkeit.
Menschen kaufen schließlich ohnehin keine Lösungen mehr - sondern Weltanschauungen. In Zeiten von ständigem Wandel, Unsicherheit, schneller Entwicklungen, KI und Co. gibt es nur eine konstante.
Dich. Dein Weltbild. Dein Wertekonstrukt.
Die Lösung ist also nicht eine Positionierung für dich zu finden.
Die Lösung ist aus dir eine Positionierung zu machen.
Das Alte Modell - Outside In
- Suche: Wo ist noch eine Marktlücke?
- Anpassung: Ich “beuge” mich den Vorstellungen des Marktes.
- Wettbewerb: Ich versuche der beste zu sein.
Das neue Modell - Inside Out
- Extraktion: Was ist mein unveränderlicher Kern? Was sind meine Talente und Fähigkeiten?
- Resonanz: Ich strahle aus und ziehe dadurch an.
- Monopol: Ich bin nicht besser. Ich bin einzigartig.
Ich sah den Engel im Marmor und meißelte so lange, bis ich ihn befreit hatte. -Michelangelo
Und darum geht es am Ende des Tages.
Lass uns deinen Engel befreien, Firstname.
Wie alle Dinge, hört sich das erstmal ganz nett an. DOCH WIE GEHT DAS?
Ich breche dafür meinen eigenen Weg zum Leanpreneur-Konzept auf.
Lange habe ich versucht meine eigene Welt in zwei zu Teilen.
Was ich verkaufe:
- Erarbeitung von Positionierung
- Konzeption von Angeboten
- Kundengewinnungs-Maßnahmen.
- Ich bin Unternehmensberater für kleine Teams.
- …
Wofür ich mich auch interessiere:
- Ganzheitlichkeit (Fitness, Beziehungen, Finanzen, etc.)
- Metaphysik und Philosophie
- Persönlichkeitsentwicklung
- Die Entwicklung eines authentischen Lebens.
- …
Und irgendwann ging mir ein Licht auf.
All das ist kein Widerspruch. Das ist mein größtes Asset.
Ich baue hier kein Business. Ich mache einfach mich zum Business.
Daraus habe ich folgende Grafik entwickelt.
Ich weiß, dass dieses Thema alles andere als trivial ist.
Und so leid es mir tut: Du wirst es nicht an einem Nachmittag lösen können.
Aber eines verspreche ich dir: Wenn hast du deinen Sweetspot erst einmal gefunden lebt es sich nicht nur leichter - du wirst keinen Tag deines Lebens mehr arbeiten müssen.
Weil du tust, was du ohnehin tun würdest.
Weil du sprichst, worüber du ohnehin sprechen würdest.
Weil du liest, was du ohnehin lesen würdest.
Weil du mit Menschen arbeitest, mit denen du ohnehin Zeit verbringen würdest.
Das ist Lean. Frei, von jeglicher Form des Ballasts.
In diesem Sinne: The Future is lean. YOUR future is lean!
Wir lesen uns nächste Woche wieder.
-Manuel
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