
Ich sag’s dir wie es ist: Eigentlich hasse ich Content Creation. Oder besser gesagt: Ich bin kein geborener „Creator“.
Vielleicht kennst du das Gefühl: Du siehst Leute, denen es scheinbar spielend gelingt, „nebenbei“ großartige Inhalte zu erstellen, die zehntausende Menschen begeistern. Ich habe lange versucht, diese Strategie zu kopieren – und bin kläglich gescheitert. Mir ist es einfach zu viel Aufwand und ich denke im Alltag schlichtweg nicht daran, die Kamera draufzuhalten.
Doch hier ist die gute Nachricht: Was wir nicht durch Talent lösen können, lösen wir durch Systeme und Frameworks.
Wenn du als Selbstständiger im Content Marketing erfolgreich sein willst, ohne auszubrennen, brauchst du einen klaren Fahrplan. Ich nenne dieses System den „Content Compass“.
Fällt es dir schwer, regelmäßig relevanten Content zu posten, der wirklich Kunden anzieht? [Lass uns in einem 30-minütigen Kennenlerngespräch dein Content-System so aufbauen, dass es zu deinem Alltag passt].
Eine funktionierende Content-Strategie zu erstellen bedeutet, drei Ebenen miteinander zu verknüpfen: Themen, Kategorien und Formate.
Ebene 1: Deine 5 Kernthemen
Zuerst musst du entscheiden, für welche „Schublade“ im Kopf deiner Kunden du bekannt sein möchtest. Wofür stehst du? Suche dir 5 Phrasen oder Begriffe, die künftig untrennbar mit deinem Namen verbunden sein sollen.
Bei mir sind das zum Beispiel:
Ebene 2: Deine Kategorien
Die Themen sind das „Was“, die Kategorien sind das „Wie“. Sie hauchen deinen Themen Leben ein und machen deinen Content abwechslungsreich. Wähle auch hier etwa 5 Kategorien aus. Beispiele für Kategorien: Behind-the-Scenes beim Sport, direkt umsetzbare Frameworks, Case Studies, philosophische Gedanken oder Quick-Tipps aus deiner Community.
Ebene 3: Deine Formate
Jetzt legst du fest, wie du die Inhalte nach draußen bringst. Es gibt unzählige Möglichkeiten: Longform-Texte (wie dieser Blogpost), Newsletter, Kurzvideos (Reels/TikToks) oder Karussell-Beiträge auf LinkedIn.
Mein Profi-Tipp für Solopreneure: Wähle höchstens 2 Formate, mit denen du dich wirklich wohlfühlst. Es bringt nichts, auf jeder Plattform halbherzig präsent zu sein.
Der Schlüssel zum Erfolg als Personal Media Company ist nicht, jeden Tag das Rad neu zu erfinden. Es geht um Content-Recycling.
Ein gut recherchierter Blogpost kann als Grundlage für einen Newsletter dienen, in drei LinkedIn-Posts zerlegt werden und als Skript für ein Kurzvideo fungieren. So erzeugst du das Gefühl von Omnipräsenz, während dein tatsächlicher Aufwand für die Content-Erstellung sinkt.
Content Marketing für Selbstständige muss nicht kompliziert sein. Mit dem Content Compass hörst du auf, auf den „Blitz der Inspiration“ zu warten. Du arbeitest stattdessen ein System ab, das dich Schritt für Schritt als Experten in deiner Nische positioniert.
Wenn du dranbleibst, wirst du fast automatisch zur Marke und ziehst die Kunden an, die wirklich zu dir passen.
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