So erreichst du jedes Ziel
Das wird mein letzter Letter zum Thema Jahreswechsel, Ziele und Co.
Versprochen.
Aber ich würde meinen, das Thema dieses Letters ist mit Abstand das wichtigste in diesem Zusammenhang – und wird ständig übersehen. So wichtig, dass ich am Ende dieses Letters ein kleines “Goodie” für dich habe.
Dann legen wir los.
Ich möchte direkt mit einer ernüchternden Erkenntnis starten. Du wirst deine Jahresziele mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreichen. Nicht, weil diese zu groß sind. Und auch nicht, weil du nicht genügend daran glaubst.
Sondern einfach, weil du deine Identität nicht ändern wirst. Dein “altes Ich” hat alte Ziele erreicht. Um neue Ziele zu erreichen, musst du ein neues Ich kreieren.
Ich möchte dir dafür folgendes Konzept in Erinnerung rufen – das Be-Do-Have Konzept.
Die meisten Menschen denken, sie müssten etwas HABEN, damit sie etwas TUN können, um danach jemand zu SEIN. Also genau in der verkehrten Reihenfolge.
Wir denken, wir müssten Zeit haben. Das neue Equipment kaufen. Den ersten Januar abwarten.
Erst dann können wir mit dem Tun beginnen. Endlich mit der Content Creation starten. Uns im Fitnessstudio anmelden.
Um dann damit erfolgreich zu sein. Und ein erfolgreicher Content Creator zu sein. Und endlich ein sportlicher Mensch zu sein.
Wir denken, wir müssten erst etwas haben, um jemand zu sein. Dabei ist das Sein die einzige Voraussetzung für alles, was wir jemals tun werden.
Um im Leben signifikante Schritte vorwärts zu machen, führt kein Weg daran vorbei, uns ständig neu zu erfinden.
Monat für Monat und Jahr für Jahr eine neue Identität anzunehmen. Diese muss nicht vollkommen neu sein. Aber diese Identität muss deinem Ziel gewachsen sein.
Gut, im ersten Schritt geht es also darum, deine Identität anzupassen. Um das zu schaffen, möchte ich dir eine einzige Frage mit auf den Weg geben: Welche 50 Dinge stören dich an deinem aktuellen Ich und halten dich davon ab, deine Ziele zu erreichen?
Kommen wir zurück zur Zielerreichung. Hast du erstmal deine Identität angepasst, geht es im nächsten Schritt darum, deine Ziele in Gewohnheiten herunterzubrechen.
“Focus on what you can control.”
In dem Zusammenhang müssen wir uns auch den Unterschied zwischen Input und Output klarmachen.
Outputs sind Ziele, die du definierst. Diese kannst du nicht direkt kontrollieren. Sie sind ein Resultat deiner Inputs.
Inputs wiederum sind Gewohnheiten, die du täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich verfolgst. Diese kannst du wiederum direkt kontrollieren.
Im übertragenen Sinne ist jede Gewohnheit eine “Stimme”, die du für die Person abgibst, die du werden möchtest. Jede Gewohnheit bringt dich also näher zu deinem Ziel – oder weiter weg davon.
Die Zutaten für eine erfolgreiche Zielerreichung sind also:
- deine Ziele (die Outputs)
- deine Gewohnheiten (die Inputs)
Daraus entsteht dann oftmals folgende Problematik: Outputs sind zwar motivierend, jedoch haben wir keinen direkten Einfluss darauf.
Inputs wiederum sind direkt kontrollierbar – und bringen uns entweder näher zum Output oder weiter weg – jedoch selten motivierend. Meist ziehen viele Wochen und Monate dahin, ohne großartige Ergebnisse zu sehen.
Was wir also benötigen, ist ein “Zielsystem”, welches einerseits Ziele als Nordstern zulässt – andererseits aber den Fokus auf tägliche und wöchentliche Gewohnheitenlegt, um diese zu erreichen.
Kurz gesagt: Frag dich bei jedem deiner Jahresziele, was du täglich tun kannst, um diesen näher zu kommen. Und darauf fokussierst du dich in den nächsten Monaten.
Wenn du tiefer in dieses Konzept eintauchen möchtest, habe ich genau dafür ein Framework gebaut.
Ein Zielerreichungssystem für Unternehmer, Selbstständige und alle anderen, die vorwärts kommen möchten.












