
Hand aufs Herz: Glaubst du wirklich, dass die Welt auf noch einen weiteren Coach, Berater oder Designer gewartet hat?
Ich weiß, das klingt hart. Aber es ist die Realität im Jahr 2025. In der Biografie des Nike-Gründers Phil Knight, "Shoe Dog", beschreibt er die Anfangsjahre. Damals war es ein Kraftakt, überhaupt Sportschuhe aus Japan zu importieren. Wer ein Angebot hatte, war der König, weil Mangel herrschte.
Heute? Ein Klick und du hast Schuhe von jedem Hersteller der Welt. Ein Klick und du hast Design-Leistungen auf Fiverr oder Antworten von ChatGPT.
Der Engpass ist nicht mehr das Angebot. Der Engpass ist die Relevanz. Wenn du als Solopreneur oder kleiner Dienstleister das Gefühl hast, dass deine Kundengewinnung stockt, liegt das meist nicht an der Qualität deiner Arbeit. Es liegt daran, dass du versuchst, "Schuhe" zu verkaufen, während die Leute nach etwas ganz anderem suchen.
Lass uns das kurz sacken lassen: Niemand interessiert sich für dein Angebot.
Die Menschen interessieren sich nicht für deine 10 Module, deine 20 Jahre Erfahrung oder deine ausgefeilte Methodik. Warum arbeiten Menschen trotzdem mit Experten zusammen, obwohl Informationen dank KI heute fast kostenlos und überall verfügbar sind?
Ganz einfach: Transformation schlägt Information.
Menschen arbeiten nicht mit dir zusammen, um zu wissen, was du weißt. Sie arbeiten mit dir zusammen, um jemand anderes zu werden.
In meinem eigenen Business als Berater sehe ich das täglich. Meine Kunden kaufen keinen "Fahrplan". Sie kaufen die Version ihrer selbst, die:
Dein Angebot ist nur das Vehikel. Die Transformation ist das Ziel.
„The frame is more important than the content itself.“ – Der Rahmen (die Transformation), den du um dein Angebot ziehst, entscheidet über deinen Marktwert.
Wie schaffst du es nun, deine Positionierung so zu schärfen, dass Kunden bei dir Schlange stehen? Hier ist der 3-Stufen-Plan für Einzelunternehmer und kleine Teams:
1. Kenne deinen Zielkunden (wirklich!)
Das Thema Zielgruppe kannst du wahrscheinlich nicht mehr hören, aber es bleibt das Fundament. Du bist niemals "fertig" mit deiner Zielgruppenanalyse. Jedes Kundengespräch liefert dir neue Goldnuggets über deren Ängste und Wünsche. Wer ist die Person, die dein Angebot liest?
2. Definiere den Endzustand im Detail
Wo will deine Zielgruppe hin? Es ist ein riesiger Unterschied, ob dein Kunde die "Marktführerschaft" anstrebt oder ein "Freiheits-Unternehmer" sein will.
3. Designe den Weg dorthin
Es führen viele Wege nach Rom. Dein spezifischer Weg – deine Methode, deine Strategie – ist dein eigentliches Angebot. Ob du durch Kaltakquise, organisches Marketing oder eine spezielle Lean-Methodik zum Ziel führst, ist zweitrangig, solange der Weg zum definierten Endzustand passt.
Hör auf, an deinem Angebot herumzufeilen und fange an, die Transformation zu verkaufen. Wenn du den Fokus verschiebst, wird Marketing plötzlich leicht, weil du die Sprache deiner Kunden sprichst.
Willst du tiefer in diese Themen eintauchen? In meinem Leanpreneur Letter behandle ich diese Strategien für Solopreneure und Dienstleister jede Woche sehr intensiv. Dort zeige ich dir, wie du dein Business schlank aufstellst und deine Umsätze steigerst, ohne dich auszubrennen.
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