
Hast du dich schon mal wie ein Porsche gefühlt, der voll auf dem Gaspedal steht, aber die Handbremse angezogen hat?
Genau so beschreiben viele Dienstleister und Solopreneure ihren Arbeitsalltag. Wir verbringen Stunden damit, über Produktivität nachzudenken. Wir wollen effizienter werden, noch mehr in noch weniger Zeit schaffen. Doch das eigentliche Problem liegt meist woanders: Wir lassen uns zu leicht abbringen.
Wir denken, das Gras auf der anderen Seite sei grüner, lassen uns verunsichern und machen lieber zehn Dinge gleichzeitig, anstatt die eine Sache wirklich durchzuziehen. Das Ergebnis? Viel Bewegung, aber kaum echter Fortschritt.
Um dein Unternehmermindset zu schärfen und echte Ergebnisse zu erzielen, musst du verstehen, wie Ideen psychologisch ablaufen. Jedes Projekt – egal ob eine neue Marketing-Strategie oder ein komplett neues Angebot – durchläuft vier Phasen.
Phase 1: Die rosarote Brille
„Die Welt hat auf diese Idee gewartet!“ In dieser Phase romantisieren wir das Neue. Wir sind überzeugt, dass diesmal alles anders ist. Es fühlt sich leicht an, wir sind euphorisch.
Phase 2: Der Realitätscheck
Nach ein paar Tagen oder Wochen kommt der erste Gegenwind. Google-Recherchen oder ChatGPT-Analysen machen dich pessimistischer. Plötzlich siehst du die Hürden und merkst: Es ist doch Arbeit.
Dies ist die gefährlichste Phase für jeden, der selbstständig ist. Die Anfangseuphorie ist weg, die Probleme sind real. Du fühlst dich verwundbar und suchst nach Auswegen – den sogenannten „Shiny Objects“.
Vielleicht bist du gerade genau an diesem Punkt: Du hast eine gute Strategie, aber der Durchbruch lässt auf sich warten. Bevor du alles hinschmeißt und die nächste Idee suchst, lass uns in einem 30-minütigen Kennenlerngespräch prüfen, wie wir deine Handbremse lösen können.
In Phase 3 neigen wir zum „Tinder-Prinzip“: Sobald es in der aktuellen „Beziehung“ zu unserer Business-Idee schwierig wird, wischen wir nach links und suchen uns das nächste spannende Projekt.
Aber hier ist die Wahrheit: Jede deiner Ideen hätte vermutlich funktioniert – wenn du nur lange genug ohne Ablenkung drangeblieben wärst. Wie David Allen so treffend sagte: „You can do anything, but not everything.“
3 Säulen für mehr Fokus als Selbstständiger
Um aus dem Tal der Tränen in Phase 4 (den Erfolg) zu gelangen, hilft das Konzept der „Slow Productivity“ von Cal Newport. Es basiert auf drei einfachen, aber mächtigen Säulen:
Es gibt ein passendes Zitat aus meiner Community: „Wenn das Gras woanders grüner ist, dann nur, weil dort ordentlich gedüngt wurde.“ 💩
Statt ständig über den Zaun zum Nachbarn (oder der Konkurrenz) zu schielen, fang an, deine eigene Idee durch das Tal der Tränen zu peitschen. Erfolg ist oft kein Resultat von „mehr Arbeit“, sondern von radikalem Fokus.
Möchtest du lernen, wie du dein Business mit weniger Stress und mehr Fokus führst? Im Leanpreneur Letter zeige ich dir jede Woche, wie du als Dienstleister die unnötige Komplexität aus deinem Unternehmen entfernst und echtes Wachstum generierst.
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